Die Startkampagne des deutschen CanSat Wettbewerb in Bremen

Am Montag, den 05.10.  sind wir nach Bremen zur Startkampagne gefahren.  Gegen 15 Uhr sind wir angekommen und um 16 Uhr ging es dann los zum Zentrum für angewandte Radiotechnologie und Mikrogravitation (ZARM).

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Unser CanSat ohne Hülle

Nach verschiedenen Vorträgen unter anderem von einem Vertreter der ESA und auch von einem  Professor des ZARM, gab es nach dem Essen einen Icebreaker zum Kennenlernen.  Zum Abschluss des Tages haben wir unsere Präsentation  für die Postersession vorbereitet. Nach einer relativ kurzen Nacht  ging es nach dem Frühstück zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Dort fand die Postersession statt und wir  hatten 10 Minuten, um uns der Jury zu präsentieren. Der Nachmittag wurde für die Fertigstellung und den  Zusammenbau des CanSats genutzt. Kurz vor dem  Abendessen dann die Erleichterung als die technische Überprüfung bestanden worden ist. Nach dem Essen wurden

 dann noch letze Vorbereitung für den Start getroffen und auch die Kalibrierung wurde vorgenommen.

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Fabian W. und Michel S. beim Überprüfen der Software

Am 07.10. war der große Tag: Die CanSats wurden in die Luft auf eine Höhe von 1050 Metern geschossen. Dafür wurde der Flugplatz in Rothenburg an der Wümme gesperrt, auf dem die Raketenstarts stattfinden. Nach den letzten technischen Vorbereitung war der CanSat eigentlich startbereit, doch 5 Minuten vor der Abgabe der Schock: Die Verbindung zum Intel Edison, unserem Ein-Platinen- Computer, war unterbrochen. Es stellte sich heraus, dass der Edison überhitzt war, da wir durch die Befestigung von Blei, um die Gewichtsvorgaben einzuhalten, einen Wärmestau verursachten. Doch zum Glück konnte das Problem behoben werden und der CanSat konnte starten.

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Constantin K. und Julian B. beim Zusammenbau des CanSats

Daten der Temperatur, des Drucks, der Rotation und die Pixelkoordinaten konnten wir empfangen. Leider konnten wir aus bisher nur vermuteten Gründen keine GPS-Daten empfangen. Leider hat unsere Speicherkarte während des Starts den Kontakt verloren und hat keine Daten abgespeichert. Trotz der fehlenden GPS-Daten und Bilder konnte die Position des Objekts rekonstruiert werden. So war unsere Sekundärmission gerettet.

Nachdem wir am Donnerstag (08.10.) unsere abschließenden Ergebnisse beim OHB in Bremen der Jury präsentiert haben, hat diese am Freitagnachmittag (09.10.) die Entscheidung verkündet:  

1. Platz: URSinvestigators

2. Platz: CaRoSat

3. Platz: Project Milkyway

Wir freuen uns über den 3. Platz und gratulieren den Erst- und Zweitplatzierten. Und auch allen anderen Teams, die alle einen tollen Job gemacht haben.

Wir bedanken uns auch bei den Organisatoren und den Firmen, die den Wettbewerb möglich gemacht haben.

Wir hatten nämlich jede Menge Spaß und waren sehr überrascht über die positive Stimmung, die geherrscht hat. Es ging nicht nur ums Gewinnen, sondern auch darum die Begeisterung für etwas zuteilen. Hoffentlich bleibt der Kontakt zu den Teams bestehen, denn uns hat die Zeit, die wir zusammen verbracht haben, sehr gefallen.

Wir danken auch unseren Sponsoren, die uns finanziell unterstützt haben und ohne die die Teilnahme am Wettbewerb nicht möglich gewesen wäre.

Wir danken auch unserem betreuenden Lehrer Herrn Dr. Naler, der uns dort wo wir Hilfe brauchten, unterstützt hat.

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