Skifahrt 2017

Auch in diesem Jahr ging es für 33 glückliche Schüler des 12. Jahrgangs wieder nach Österreich zum Skifahren. Vier Skilehrer und ein Busfahrer, der die Gruppe stets begleitete, komplettierten die Gruppe. Die Vorfreude war groß, das Warten umso länger. Denn zunächst stand lauter Planung und Vorbereitung an. Zwar wünschte man sich, bereits auf der Piste zu sein, doch wie man so schön sagt: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Der erste Teil der Vorbereitung war praktisch: Die künftigen Skifahrer mussten in Form kommen – Ausdauer, Stabilisation, Kraftübungen – alles Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wintersportwoche. Danach ging es ans theoretische: Biomechanik stand auf dem Plan. Wie kann man den Luftwiderstand verringern? Wie verändert sich die Fliehkraft bei zunehmender Geschwindigkeit? Wie wirkt sich die Masse des Fahrers auf die Hangabtriebskraft aus? Vor lauter Formeln rauchten die Köpfe.

Bestens vorbereitet konnte es nun losgehen. Doch das Wichtigste fehlte noch: Die Gruppe musste irgendwie verpflegt werden. Nachdem zuvor 6 Kochgruppen eingeteilt worden waren, die sich jeweils auf das ungewohnte Kochen für 40 Personen einstellen mussten und ihre Gerichte entsprechend zu Hause geprobt hatten, fuhren einige Schüler und Lehrer am Tag vor der Abfahrt los und kauften alle Lebensmittel ein. Damit war der Bus schon halb gefüllt.

Am nächsten Tag konnte die Reise also beginnen. Die Fahrt war lang, die Stimmung dafür umso besser. Für einen neuen Höhepunkt in der Stimmungskurve sorgte bei der Ankunft das Wetter. Über 70cm Neuschnee, kühle -16°C und strahlende Sonne. Bestes Skiwetter!

Nachdem man sich eingerichtet hatte und das Material ausgeliehen wurde, rief der Berg.

In 4 Skigruppen mit unterschiedlicher Schwierigkeit, die den Schülern einen optimalen Lernfortschritt ermöglichten, wurden je 40 Unterrichtsstunden absolviert. Diese vergingen durch abwechslungsreiche Übungen, hilfreiche Tipps und beste Pistenbedingungen auch wie im Flug, zum Glück ohne schlimme Verletzungen…

Abwechslung bot die Praxiseinheit zur Lawinenrettung und dem richtigen Umgang mit einem Lawinenverschüttetengerät (LVS). Auch die Arbeit mit Lawinenschaufel-und Sonde fanden die Schüler sehr interessant, und das obwohl sie nur auf den gesicherten Pisten fahren. Doch ein wenig zusätzliches Wissen kann nicht schaden.

Nach einem anstrengenden Skitag brauchte die Gruppe abends dringend neue Energie und freute sich deshalb auf das Abendessen. Trotz zahlloser Improvisationen bei der Zubereitung zauberten die Kochgruppen Abend für Abend ausgesprochen leckere Gerichte. Die Arbeit hatte sich also gelohnt! Danach saß man zusammen, spielte Karten, tauschte sich über die Erlebnisse auf dem Berg aus oder ging nach dem anstrengenden Tag einfach schlafen.

Insgesamt war das Klima in der Woche ausgesprochen gut. Die Gruppe war sehr nett, diszipliniert und sozial kompetent . All diese Faktoren tragen dazu bei, dass die Skifahrt auch in diesem Jahr wieder als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben wird!

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