Skikurs 2018

Skikurs ´18

„Wir reißen alles ab“ – das war unser Motto für den diesjährigen Skikurs. So starteten wir als eine Gruppe lauter Individuen, die hochmotiviert war eine spaßige und erfolgreiche Woche in Österreich zu verbringen. Angetrieben von drei begeisterten Lehrern in Person von Herrn Dickmanns, Herrn Zeitler und Herrn Blume, welche von Herrn Berke und unserem Studenten „Matze“ Stenzel unterstützt wurden, waren die Voraussetzungen für eine perfekte Woche wie gemalt.

Nach einer vierzehnstündigen Fahrt, geprägt von guter Laune und vielen „Naps“, erreichten wir unser Ziel Holzgau, im Skigebiet Warth-Schröcken.

Zwar hatte unser eigenständiges Kochen einen holprigen Start aufgrund der fehlenden Würstchen zum Kartoffelsalat, doch danach wurden laut Herrn Dickmanns „Tag für Tag neue Rekorde gebrochen“. Begonnen bei den Käsespätzle über Spaghetti Bolognese bis hin zu Putengeschnetzeltem, gab es jeden Abend sehr gutes Essen, welches sogar von dem sonst so mit Lob sparsam umgehenden Herrn Berke, mit „fantastisch“ betitelt wurde.

Auch am Morgen wurde Initiative ergriffen, um die Lehrer so zum Beispiel durch frische Pancakes zu bestechen.

Am ersten Morgen wurde uns bereits bewusst, dass diese Reise kein Zuckerschlecken werden würde. Aufstehen um 7Uhr, Frühstück pünktlich um viertel vor acht und Abfahrt laut unserem Busfahrer Heino um Punkt 9Uhr. Aufgrund eines perfekt funktionierenden Küchendienstes konnten wir die Abfahrtszeiten an jedem Morgen einhalten, sodass es aus dem mit Musik beschallten Haus in den Après-Ski-Bus mit DJ Dickmanns ging, um mit guter Laune in den Skitag zu starten.

Da die Busfahrt jeden Morgen von den gleichen 7 Songs begleitet worden ist, waren wir schnell textsicher und haben begonnen die Lieder auf unsere eigene Art und Weise zu verbessern. So wurde aus „Es tut mir leid Pocahontas“ schnell „Es tut mir leid Markus Blume“.

War das Wetter in den ersten beiden Tagen noch im Einklang mit unserer Stimmung konnte uns auch der Sturm und nur ein offener Lift in den darauffolgenden Tagen nicht davon abhalten unsere Skifähigkeiten weiter auszubauen und den Tag zu genießen.

Erfolge stellten sich schnell ein, so gab es schon nach dem ersten Tag offiziell keine „Anfänger“ mehr und auch die anderen Skigruppen konnten dauerhafte Leistungssteigerungen verzeichnen.

Die Skitage wurden rituell mit Après-Ski im Bus beendet, bevor wir den Abend mit sportlichen Höchstleistungen an der Tischtennisplatte abgerundet haben. Der Andrang und die Spielbereitschaft wurden immer größer, so dass alternativ zu den Tischtennisschlägern, zu Adiletten und Pappkartons gegriffen wurde. So lieferten wir uns jeden Abend ehrgeizige Schlachten mit den Lehrern.

Nicht nur an der Tischtennisplatte ging es nervenaufreibend zu. Eine gewisse Verunsicherung wurde die Woche über im Haus durch das traditionelle Möderspiel verbreitet. Die immer wieder auftretenden Todesschreie sorgten häufig für Aufsehen und führten beinahe den einen oder anderen Herzstillstand herbei.

Als abschließendes Highlight diente das Fahrtenbuch, das die komplette Woche mit all ihren Insidern, Vorkommnissen und Geschichten umfasst. Somit bleibt die Fahrt unvergessen und wir haben wortwörtlich Geschichte geschrieben.

Zum Schluss möchte ich mich im Namen der Schüler bei allen beteiligten Lehrkräften, die uns diese Zeit ermöglicht haben, bedanken.

ABRISS AUSTRIA!

ski1 ski2 ski3 ski4 ski5 ski6

 

Text: Can Celik

Kategorien: Schulleben

Kommentare sind deaktiviert.