Von Drachenflüsterern und anderen Abenteurern – zur Lesung des Jugendbuchautors Boris Koch

  • Von Brandt
  • 13. September 2018
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Autor Autor1Aufgeregte Spannung erfüllte am vergangenen Montag die Rotunde mit Stimmengewirr. Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen hörten eine Lesung des Autors Boris Koch aus Leipzig.

Zunächst las dieser den 5. Klassen aus seinem Buch „Das Kaninchenrennen“ vor, das eine spannende Geschichte von einem Wettlauf erzählt, bei dem Kinder „ihre“ Kaninchen zunächst trainieren und schließlich durch ein Zielwettrennen treiben müssen, obwohl diese Tiere bekannterweise lieber Haken schlagend vorankommen. Für die 6. Klassen las der Autor aus seinem neuesten Jugendroman vor, dem vierten Teil der „Drachenflüsterer-Saga“. „Der Drachenflüsterer“ sei sein bisher erfolgreichstes Buch, wie er auf Nachfrage berichtete.

Nach jeder Lesung beantwortete der Autor die interessierten Fragen der Schülerinnen und Schüler. Einige Antworten überraschten die Zuhörer („Warum wird man Autor?“ „Weil man sich weder für den Beruf des Profifußballers noch des Musikers eignet.“) und ermutigten vielleicht auch einige Kinder, dass der Berufswunsch Autor kein unerfüllbarer bleiben muss („Wie wird man Autor?“ „Man schreibt ein Buch.“). Boris Koch erzählte, dass er als Autor das tue, was er gut könne und was ihm Spaß mache und er auch mit keinem unangenehmen Chef zu kämpfen habe, sich aber dafür immer selbst zur Arbeit motivieren müsse und sicherlich auch nicht reich, aber dafür glücklich mit seinem Beruf geworden sei.

Auch wenn einige Kinder beklagten, dass die Lesung etwas zu lang geraten sei, war es doch erstaunlich, wie über 130 Kinder zumeist gespannt verfolgten, was auf der Bühne vorgetragen wurde: Literatur live!

Schließlich zeigte das Gedränge bei der abschließenden Autogrammstunde, wie sehr die Schülerinnen und Schüler von der Lesung und Persönlichkeit des Autors begeistert waren. Die Bücher von Boris Koch, die die Mediothek in einer aktuellen, kleinen Ausstellung hervorgehoben hat, werden dort nun sicherlich häufig ausgeliehen werden und einige Kinder wollten sich die Bücher lieber gleich zur nächsten Gelegenheit als Geschenk wünschen.

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