Andreas Wolff über die Schule und seine Freizeit

 

 

Alexander Hahn: Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses kleine Gespräch genommen haben.

Andreas Wolff: Sehr gerne.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie an der Schule waren?

Ich war bis 2001 Referendar in Bremervörde und im Seminar in Stade, wie unsere Referendare.

Seit wie vielen Jahre sind Sie am AEG? Und wie sind Sie aufs AEG gekommen?

Nachdem ich als Referendar fertig geworden bin, musste ich mich entscheiden, wo ich hingehe. Es gab jedoch nur zwei freie Stellen für meine Fächer, also nicht so viele wie heute. Dass ich dann aufs AEG gegangen bin, war Zufall.

Wann haben Sie sich dazu entschieden, Schulleiter zu werden bzw. sich dazu zu bewerben? Und was haben Sie vorher gemacht und wer übernimmt diese Stelle?

Das war ein längerer Prozess (Er lacht kurz), die Entscheidung fiel dabei nicht von heute auf morgen. Ich habe mir schon so ungefähr zwei Jahre Gedanken gemacht, die Entscheidung kennst du ja. Die nun freie Stelle als Mittelstufenkoordinator übernimmt nun vo­r­aus­sicht­lich Herr Flemming.

Wie unterscheidet sich Ihr Alltag zum Vorherigen?

Viel weniger Unterricht, früher habe ich 16 Stunden pro Woche unterrichtet, nun sind es zwei Stunden pro Woche. Dafür bin ich länger im Büro.

Vermissen Sie es zu unterrichten?

Ein bisschen mehr Unterricht wäre schön… Aber ich habe sehr viel zu tun.

Was sind Ihre Ziele?

Also zum einen ist da das Thema Digitalisierung. Da geht es einerseits um die Frage der Ausstattung der Schule, andererseits um den sinnvollen Einsatz der Hilfsmittel im Unterricht. Beides fließt in ein Medienkonzept ein, das wir gerade erstellen.

Und das zweite aktuelle Thema wäre der Klima- und Umweltschutz. Dazu planen wir aktuell Projekttage am Ende des Schuljahres. Schön wäre es, wenn aus den Projekten Verhaltensänderungen für unseren schulischen Alltag folgen würden.

Und wie stehen Sie selbst zum Klimawandel?

Klimaschutz geht jeden an, aber gerade die Schule hat hier Verantwortung. Aber die Überzeugung muss aus der Schülerschaft und dem Kollegium kommen.

Was ist Ihnen wichtig an unserer Schule?

Dass alle mit Freude das Haus betreten und verlassen, also es ein gutes Miteinander und Zufriedenheit herrscht.

Wie sieht es eigentlich auf Ihrem Schreibtisch hier und zuhause aus?

(Er lacht kurz und zeigt hinter sich auf den Schreibtisch) Wie du siehst, nachmittags wird der Schreibtisch aufgeräumt bzw. abgearbeitet, zuhause ist mein Schreibtisch aber sehr aufgeräumt, weil ich gerade nicht so viel zuhause arbeite.

Welche Arbeit mögen Sie denn garnicht?

(Er denkt lange nach – Ihm fällt nichts ein)

Und was machen Sie in Ihrer Freizeit gerne?

Ich habe 2 Söhne (9J. und 12J.) wir spielen gerne Gesellschaftsspiele, ich arbeite gerne im Garten und mache ein bisschen Sport im Fitness-Studio, aber nicht “Muckibude”, sondern nur für die Gesundheit.

 

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben.

 

 

Kategorien: Schulleben

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